Für ein Abendessen mit Freundin und Mutter meines Göttibuebs hatte ich Lust auf etwas Neues. Ich entschied mich für die peruanische Küche und reservierte einen Tisch im Papa Ceviche. Peru und ganz Südamerika ist für mich bis heute noch eine unbekannte Ecke. Hoffentlich ändert sich das bald, denn die  Inkastadt Machu Picchu ist auf meiner „Things-you-have-to-do-before-you-die“-Reiseliste.

Meine erste Portion Ceviches kostete ich in San Francisco vor ca. 10 Jahren – Bei einem Date, und logisch, er war Peruaner. Ich verliebte mich in die Küche, aber nicht in ihn. 😉 Rohen Fisch zu essen lernte ich tatsächlich in San Francisco kennen. Und von da kann ich mir ein Foodieleben ohne rohen Fisch nicht mehr vorstellen. Ich liebe Sushi, Hawaiianische Poke und Ceviche! In der peruanischen Küche wird der frische, rohe Fisch im Limettensaft für ca. 15 Minuten mariniert –  durch die Säure der Zitrusfrucht ist das Endprodukt halb gegart und halb roh. Wer es probieren mag, dem empfehle ich diese Köstlichkeit im Papa Ceviche zu testen.

Das Fooderlebnis

Das Essen:
Die Speisekarte bietet 9 verschiedene Ceviches. Ich wollte sie am liebsten alle probieren, wir haben uns aber bewusst auf zwei fokussiert – einmal mit Lachs und einmal mit Tilapia. Der Lachs hat mir besser geschmeckt. Butterzart war er und geschmacklich eine runde Sache. Auf die Chicken Wings, welche mit Coca-Cola mariniert werden, haben wir uns besonders gefreut. Ich kenne aus der Philippinischen Küche Marinaden mit SevenUp und Ketchup, daher fühlte ich mich schon fast dazu verpflichtet diese ungewöhnliche Marinade zu kosten. Die Wings hatten wie erwartet eine süssliche Geschmacksnote. Den Papayasalat würde ich bei einem anderen Besuch auf jeden Fall nochmals bestellen.

Last but not least: Bestell dir einen Pisco Sour – dieser erfrischende Cocktail wird mit Traubenschnaps, Limettensaft und Eiklar zubereitet.

Im grossen und ganzen war es ein leckeres Abendessen in einer ungezwungene und lebendigen Location. Auch wenn das geschmackliche Wow-Erlebnis aus blieb werde ich diese Restaurant ganz bestimmt wieder aufsuchen. Die Pisco Sours haben es mir angetan 🙂

Service:
Ich kann nicht beurteilen, ob unsere Bedienung eine echte Peruanerin war – auf jeden Fall bediente uns eine aufgestellte Latina! Freundlich, quirlig, authentisch und das südamerikanische Temperament strahlte die junge Dame so richtig aus, was uns sogleich in Urlaubsstimmung versetzte. Die lockere Gastfreundschaft und der Service passte perfekt zum Ambiente.

Atmosphäre:
Die Aussenansicht des Lokals ist sehr einladend. Grosse und hohe Fenster zeigen das Innere des Restaurants – die Inneneinrichtung ist trendig, szenig und modern. Lichterketten zaubern ein gemütliches, junges Ambiente und die Bar ist ein guter Hingucker. Das Papa Ceviche würde ich auf jeden Fall für ein unkompliziertes Abendessen oder als erste Station eines Abends im Zürcher Nachtleben wieder aufsuchen. Sie bietet sich als gute Alternative zur  gegenüberliegenden, vollgestopften Plaza-Bar an. Warum nicht einen Abend etwas ruhiger starten?

Adresse: Badenerstrasse 101 Ι 8004 Zürich, Website: www.papaceviche.ch, Phone: 0041 44 525 00 80, Tisch reservieren: Onlinereservation

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